Die „Tischt auf-Veranstaltungen“ des CDU Ortsverbandes Langnau/Laimnau haben eine mittlerweile lange Tradition. Bekannte Politiker und Minister, wie Manuel Hagel, Nicole Razavi, Guido Wolf oder Regierungspräsident Klaus Tappeser sind schon nach Wielandsweiler angereist und haben dort im Gasthaus „Traube“ ihr Leibgericht gekocht und serviert. In diesem Jahr kam der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt aus Berlin und kredenzte zusammen mit seiner Frau Sabine und Landtagskandidatin Antje Rommelspacher im bis auf den letzten Platz gefüllten Gastraum „Gans mit Blaukraut und Klößen“. Selbstverständlich drehten sich die anschließenden Impulsvorträge um die „Innere Sicherheit und die Arbeit der Polizei“ in ganz Deutschland. Schon Antje Rommelspacher stellte klar: „Wer Rettungskräfte oder die Polizei angreift, greift die Bevölkerung und den Staat an“. Ins gleiche Horn blies auch Rainer Wendt: „Wir brauchen Landesregierungen, wie in Baden-Württemberg, die sich hinter ihre Polizisten stellen“ so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft.
Zudem habe Innenminister Thomas Strobl eine Einstellungsoffensive für die Polizei auf den Weg gebracht, die im Land absolut spürbar sei. Wendt sprach sich deutlich für die flächendeckende Einführung des „Taser“ im Polizeidienst aus. Um erfolgreiche Polizeiarbeit machen zu können, brauche es drei wesentliche Faktoren: „Personal, Technik und entsprechende Gesetze“.Wendt kritisierte besonders die Einbürgerungspolitik in der Bundeshauptstadt Berlin. „Berlin kann es einfach nicht“, so Wendt und lobte die Innenpolitik von Innenminister Dobrinth explizit, der aus seiner Sicht die Migrationswende auch konsequent umsetze. In einer anschließenden und sehr lebendigen Diskussion ging es dann um Abschiebungen von Straftätern, die nächtliche Besetzung von Polizeiposten auf dem Land oder die Strafmündigkeit von Jugendlichen. Wendt konnte alle Themen kompetent, erfahren und teilweise auch humorvoll abräumen und die Anliegen und Sorgen der Bürger zur Zufriedenheit beantworten.